Einige Fallbeispiele aus meiner Praxis 


Vor vielen Jahren kam einmal der Hilferuf einer langjährigen Patientin "meine Hündin hat, wie vermutet wird, ein Entropium" (nach innen gewachsene Wimpern, die bei jedem Lidschlag über das Auge schaben). 

Ich sagte ihr darauf hin, das dies nicht sein könne, da ich die Hündin von Welpe an kannte und das Auge war ohne jede Fehlstellung der Wimpern. "Ja, aber der Tierarzt hat dies so diagnostiziert und homöopathisch haben wir - ich arbeite im Empfang bei einer Heilpraktikerin-, schon einiges versucht, aber ohne jeden Erfolg". Ihre Augen sind entzündet, gerötet und sondern eitrigen Schleim ab und sie hat Schmerzen. 

Kurz gesagt, sie kam mit der Hündin in meine Praxis, der Hund wurde behandelt und das Auge heilte ab. Aber nach 

2 - 3 Wochen trat das gleiche Symptom wieder auf, erneut behandelt, das Auge war wieder einige Zeit symptomfrei und was soll ich sagen, auch diesmal kam es nach kurzer Zeit wieder. Anläßlich einer erneuten Konsultation entschloß ich mich, die Patientenbestzerin damit zu konfrontieren, welche Theorie ich hätte, das die Augenentzündung immer wieder aufträte: nämlich, das die Hündin evtl. für sie etwas austrage,worauf sie nicht schauen wolle. 

Und dann offenbarte sich die Patientenbesitzerin und sagte mir, das sie eine Ausbildung gemacht und gerade abgeschlossen hätte und nun nicht wüsste, wie sie es zeitlich in die Tat umsetzen könne, ihr Wissen und ihre neu erworbenen Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen, denn der Ehemann, ein Banker, sei beruflich stark engagiert, käme oft erst gegen 20.30h aus dem Büro und hätte keine Möglichkeit ihr mit dem großen Haus mit 2 Kindern unter die Arme zu greifen. Sie sei recht mutlos und manchmal auch niedergeschlagen. 

Ich habe ihr darauf hin eine Gesprächs- und Bach Blütentherapie angeboten (Ihr zusätzlich einige Möglichkeiten der Änderungen im Haushalt und der Familie aufgezeigt) um das für sie schwierige Thema einmal auszuleuchten und ihr 

mit den Bach Blüten die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, damit sie für das klärende Gespräch, innerhalb der Familie, gewappnet sei, welches Ihr wie ein großer unbezwingbarer Berg erschien.

Und tatsächlich nach einigen Sitzungen hat sie den Mut gefunden, ein Gespräch innerhalb des Familienclans zu führen und es hat sich dann eine gute Lösung, ohne familiäre Zwistigkeiten gefunden und nun arbeitet sie in ihrem geliebten Beruf und ist sehr erfolgreich. Wie Sie sich sicher denken können, waren von Stund' an bei der Hündin die Augenprobleme Vergangenheit.


Oder ein anderer Fall aus der Praxis: Eine Dame hatte 2 Katzen von einer befreundeten Dame übernommen und einige Monate danach traten bei den beiden Katzen Nasenlaufen und Augensekrete auf. Mit diesen beiden kam sie zu mir in die Praxis. Die Katzen wurden behandelt, es wurde besser und die beiden waren einige Zeit symthomfrei. Nach ein paar Wochen dann kam der Anruf, den Beiden laufen wieder die Augen und sie niessen wieder. Ich riet ihr, einmal zu klären, ob die beiden diese Sympthome schon vorher hatten, aber das konnte klar verneint werden, weil sie die Katzen und die Vorbesitzerin bereits einige Jahre vorher  kannte. Dies ging so mehrere Male hin und her bis ich auf den Einfall kam die Bestzerin zu fragen, ob es etwas gäbe, das sie z. Zt. sehr belaste? Ja, kam dann die Antwort wir haben innerhalb der Familie einen sehr unangehmen Erbstreit und das ist mit sehr viel Enttäuschung und Frust verbunden. Ich habe die Nase voll von Familie. Ich habe genug davon, ich will damit nichts mehr zu tun haben. Ich habe ihr dann erklärt, das es besser wäre die Angelegenheit im Guten zu klären und das die Katzen, Ihre seelische Situation austragen würden. Erst einmal vollkommene Ablehnung, aber nach einigen Wochen kam dann der Anruf, "Ich habe Ihren Rat befolgt und wir haben uns noch einmal zusammen gesetzt und nun hat sich alles zum positiven geklärt und was soll ich Ihnen sagen, meinen Beiden geht es seitdem viel besser". 

"Ich war ja anfangs sehr skeptisch, aber Sie scheinen doch recht gehabt zu haben".


Abschließend noch ein für mich, sehr trauriger Fall: Vor vielen Jahren kam eine Dame auf Empfehlung eines Patientenpaares  aus dem Nachbarhaus mit einer französischen Bulldogge in meine Praxis, die den ganzen Körper voller schuppender, juckender Ekzeme (Psoriasis) hatte. Die kleine zauberhafte und liebenswerte Hündin wurde behandelt und nach nicht ganz 2 Wochen waren die Ekzeme vollkommen verschwunden. Die Besitzerin war überglücklich, denn wie sie sagte," jetzt kann ich mich mit dem Hund auch wieder tagsüber draußen sehen lassen und mein Mann ekelt sich nicht mehr vor ihr". Das hieß, sie schämte sich  ihrer Hündin?? Eine Zeit später kam dann der Anruf, die Kleine beginnt wieder sich zu kratzen und zu schuppen. Ich riet ihr, zu mir in die Praxis zu kommen und dabei ergab sich dann folgendes: Die Besitzerin hatte bereits selbst lange Jahre Psoriasis und ganz kurz nachdem sie sich den Hund zugelegt hatte, waren die Krankheitssympthome bei Ihr komplett ohne jede Behandlung verschwunden. Die Hündin liebte ihre Besitzerin sehr. Ich habe ihr darauf hin erklärt, was der Hintergrund für Psoriais ist und Ihr geraten ihr seelisches Thema zu bearbeiten. Es ergab sich dann im Gespräch, das dem Ehemann Äußerlichkeiten immens wichtig sind und die Dame bis dato alles dafür getan hat überaus ansprechend auszuschauen -was ihr durchaus gelungen war-. 

Sie sagte ja, da werde ich drüber nachdenken, aber ich muss das erst mit meinem Mann besprechen, aber wir können  für Montag schon mal einen Termin vereinbaren. Montagmorgen kam dann der Anruf von Ihrem Mann, der den abgesprochenen Termin absagte und mir mitteilte, das der Hund am Wochende, das sie in der Eifel in Ihrem Wochenendhaus verbracht hatten, von  einem  befreundeten Jäger erschossen worden sei, es wäre ja so nicht mit ihm auszuhalten gewesen. 

Viele Wochen Später kam das Patientenehepaar, das die Dame an mich empfohlen hatte, mit Ihrem Kater in meine Praxis und wir sprachen über die kl. Bulldoghündin. Es ergab sich dann, das beide mir schilderten, das die Hundebsitzerin seit Wochen einen schlimmen Hautauschlag habe und sich fast nicht unter die Menschen traue. 

Ich muss ihnen gestehen, da kam bei mir der Gedanke hoch "Ja, das ist die Strafe", auch wenn er nicht sehr christlich war.

Im letzten Jahr haben sich bei mir die Fälle gehäuft in denen Patientenbesitzer mit Ihren Tieren (einige Hunde und 2 Katzen) in die Praxis kamen um eine vom Tierarzt diagnostizierte Epilepsie behandeln zu lassen. 

Alle Tiere waren über 4,5 Jahre alt und bis dato vollkommen anfallsfrei. D.h. es kann sich mithin nicht um eine erbliche Epilepsie gehandelt haben, sondern um eine erworbene. Und da kommen wir zum Punkt. 

Seit gegen Flöhe und Zecken vorsorglich, regelmäßig mit sogenannten Spot ons oder Floh-/Zecken-Tabletten (oral) behandelt wird, habe ich eine derartige Häufung dieses Krankheitsbildes feststellen müssen. 

Spot ons etc. sind Nervengifte und diese reichern sich im Körper, den Organen und im Gehirn an und können zu Krampfanfällen führen, die dann vom Tierarzt dem Patientenbesitzer häufig als epileptische Anfälle  erklärt werden 

und mit Mitteln wie z.B. Pexion oder Luminal behandelt werden, die noch größeren Schaden und erhebliche Nebenwirkungen nach sich ziehen.

Wenn dann ein Blutbild vorhanden ist, ist es für den erfahrenen Therapeuten ein leichtes, zu erkennen, das es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um eine sogenannte Vergiftung z.B. durch Spot ons oder Medikamente, 

die Nebenwirkungen haben, handelt könnte. 

Nachdem ich die Stoffwechselorgane homöopatisch behandelt und wieder aufgebaut hatte, waren die epileptischen Anfälle Geschichte und die Besitzer  -wie Sie sich sicher vorstellen können- überglücklich.

Dies sind nur einige Fälle, von vielen, die mir in der Vergangenheit begegnet sind.